Was sind Innovationsnetzwerke?

Zahlreiche Herausforderungen der öffentlichen Daseinsvorsorge lassen sich nur lösen, wenn die verschiedenen Akteure und Anspruchsgruppen zusammenarbeiten und ihr spezifisches Wissen teilen.

Im KIC@bw wird deshalb das Format der Innovationsnetzwerke erprobt. In einem Zeitraum von rund neun Monaten treffen sich ca. 15 Akteure verschiedener Bereiche in mehreren Workshops, um die Herausforderungen in einem bestimmten, kommunalen Themenfeld zu beschreiben, bestehende, funktionierende Lösungen zu identifizieren, gemeinsam Handlungsempfehlungen an Politik, kommunale Praxis und andere Anspruchsgruppen zu formulieren und zusammen Pilotprojekte für konkrete Maßnahmen zu entwickeln. Die Netzwerke sollen sich dabei zur Hälfte aus Vertretern der kommunalen Praxis und zur Hälfte aus anderen Akteuren z. B. der Wirtschaft, der Wissenschaft, der Kreativszene, der Bildung, Zivilgesellschaft o. ä. je passend zur Fragestellung zusammensetzen. Im KIC@bw werden die Netzwerke vom Fraunhofer IAO ggf. gemeinsam mit einem weiteren Akteur moderiert.

Anders als andere Netzwerkformate haben die Innovationsnetzwerke das Ziel, konkrete Pilotprojekte zu entwickeln und Maßnahmen umzusetzen, um die Herausforderungen im jeweiligen Handlungsfeld zu adressieren.

Ansprechpartner*in

Sie sind interessiert daran, bei einem der Netzwerke mitzuwirken? Oder wollen mehr zum Format der Innovationsnetzwerke wissen? Ihr Kontakt:

Veronika Prochazka

Fraunhofer IAO
Telefon: +49 711 970 2378
veronika.prochazka@iao.fraunhofer.de

Was sind Innovationsnetzwerke?

Zahlreiche Herausforderungen der öffentlichen Daseinsvorsorge lassen sich nur lösen, wenn die verschiedenen Akteure und Anspruchsgruppen zusammenarbeiten und ihr spezifisches Wissen teilen.

Im KIC@bw wird deshalb das Format der Innovationsnetzwerke erprobt. In einem Zeitraum von rund neun Monaten treffen sich ca. 15 Akteure verschiedener Bereiche in mehreren Workshops, um die Herausforderungen in einem bestimmten, kommunalen Themenfeld zu beschreiben, bestehende, funktionierende Lösungen zu identifizieren, gemeinsam Handlungsempfehlungen an Politik, kommunale Praxis und andere Anspruchsgruppen zu formulieren und zusammen Pilotprojekte für konkrete Maßnahmen zu entwickeln. Die Netzwerke sollen sich dabei zur Hälfte aus Vertretern der kommunalen Praxis und zur Hälfte aus anderen Akteuren z. B. der Wirtschaft, der Wissenschaft, der Kreativszene, der Bildung, Zivilgesellschaft o. ä. je passend zur Fragestellung zusammensetzen. Im KIC@bw werden die Netzwerke vom Fraunhofer IAO ggf. gemeinsam mit einem weiteren Akteur moderiert.

Anders als andere Netzwerkformate haben die Innovationsnetzwerke das Ziel, konkrete Pilotprojekte zu entwickeln und Maßnahmen umzusetzen, um die Herausforderungen im jeweiligen Handlungsfeld zu adressieren.

Ansprechpartner*in

Sie sind interessiert daran, bei einem der Netzwerke mitzuwirken? Oder wollen mehr zum Format der Innovationsnetzwerke wissen? Ihr Kontakt:

Veronika Zettl

Fraunhofer IAO
Telefon: +49 711 970 2378
veronika.zettl@iao.fraunhofer.de

Für welche Fragestellungen eignen sich Innovationsnetzwerke?

Grundsätzlich ist das Format der Innovationsnetzwerke offen für verschiedene Fragestellungen.
Im Rahmen des KIC@bw gibt es vier Netzwerke zu folgenden Schwerpunktthemen, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten starten:

  • Innovationskultur(en) in der öffentlichen Verwaltung
  • Mobilität als Dienstleistung
  • Digitales Bauen
  • Datennutzung zur intelligenten Verkehrssteuerung

Ablauf der Innovationsnetzwerke

Vereinfacht lassen sich drei Phasen innerhalb der Innovationsnetzwerke identifizieren. Alles beginnt mit einer Konstituierungs- bzw. Kennlernphase, gefolgt von einer Arbeits – bzw. Workshophase und schlußendlich steht die Ergebnisphase:

  • Kontaktaufnahme mit interessierten Akteuren
  • Workshop 1: Persönliches Kennenlernen und Identifikation der Herausforderungen im Themenfeld
  • Workshop 2: Identifikation bestehender Lösungen und offener Handlungsfelder
  • Workshop 3: Ableitung von Handlungsempfehlungen, Konzeption von Pilotprojekten zur Umsetzung konkreter Maßnahmen
  • Ergebnis 1: Publikation der Handlungsempfehlungen und möglichen Maßnahmen
  • Ergebnis 2: Konzeption von Pilotprojekten zu ausgewählten Maßnahmen inkl. Finanzierungsmodell bzw. Fördermöglichkeit

Welche Voraussetzungen hat eine erfolgreiches Innovationsnetzwerk?

Zeit für…

  • Konzeption des Netzwerks
  • Akquise von Teilnehmern
  • Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der 3 Workshops
  • Vorbereitung der Publikation

Finanzielle Mittel für…

  • Workshop-Räumlichkeiten
  • Bewirtung während der Workshops
  • ggf. Reisekostenzuschüsse für die Teilnehmer
  • Druck der Publikation

Teilnehmer:

  • 50% kommunale Vertreter
  • 50% bunte Mischung aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Bildung, Kreativszene, o. ä.

Rahmenbedingungen/Mindset:

  • Bereitschaft zur ergebnisoffenen Herangehensweise
  • Ehrliches Interesse am Austausch und an Pilotprojekten

Hilfsmittel:

  • Methoden des Design Thinking

Anregungen zur Übertragung

Auch kommunale Akteure, Interessensvertretungen oder Vereine können ein Innovationsnetzwerk ins Leben rufen und dieses entweder selbst moderieren oder sich einen Partner für die Moderation ins Boot holen. Wichtig ist, dass die Teilnehmer im Innovationsnetzwerk gemeinsam Pilotprojekte für konkrete Maßnahmen konzipieren, um die Herausforderungen im jeweiligen Themenfeld zu adressieren.
Um die Projektideen dann auch umzusetzen, sollte unbedingt auch ein Finanzierungsmodell entwickelt bzw. eine entsprechende Fördermöglichkeit z. B. von der EU, dem Bund oder den Ländern, geprüft werden.